Sonntag, 30. August 2009

Wochenende auf Penghu (28.-30. August 2009)



Freitag abends lautet die Devise für fünf von unserer Gruppe: ab auf die Penghu Inseln. Der Penghu-Archipel (früher Pescadores genannte) besteht aus 64 Inseln (lt. Internet) und 99 Inseln (lt. Einheimischen) und erstreckt sich insgesamt immerhin über eine Länge von 60 Kilometern und eine Weite von 22 Kilometern. Per Flug dauerte die Anreise von Kaohsiung nach Magong (Hauptstadt der Inselgruppe) ca. 30 Minuten.



In Magong wurden wir von unseren Hotelinhabern und einem Freund dieser, am Flughafen abgeholt (diese waren sehr nett und waren mehr Gasteltern wie Hoteliers). Die Hotelinhaber konnten leider gar kein Englisch, daher mussten sie einen Freund um Hilfe bitten. Dieser war sehr nett und übersetzte uns alles auf Englisch. Dann bezogen wir unsere Zimmer und fuhren ins Zentrum, um uns dort zu stärken, ein wenig zu bummeln und den Abend ausklingen zu lassen.




das Mittlere war unsere Unterkunft



Am Samstag fuhren wir und der Freund der Hotelinhaber vormittags per Schiff auf zwei weitere Inseln, nämlich Cimei und Wangan. Dieser Ausflug war wirklich sehenswert. Diese beiden Inseln unterschieden sich doch beträchtlich voneinander. Cimei wartet mit Steilküsten und einer beeindruckenden Landschaft auf und Wangan mit einer Mischung von schroffen Küsten, Stränden etc. Jede der beiden Inseln umrundeten wir mit dem Scooter, was aber bereits mit vielen Pausen bei den Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten jeweils nur ca. 2 Stunden beanspruchte.



Cimei



Wangan



altes traditionelles Dorf auf Wangan


Nachmittag waren wir wieder auf der Hauptinsel zurück. Dort liehen wir uns Scooter aus, was viel Zeit, Telefonate und Bürokratie beanspruchte aus, um uns am Nachmittag und auch Sonntags die Insel(n) auf unsere eigene Faust anzusehen.


Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es ab auf den Sanshuei Beach, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Dieser Strand war wirklich sehr schön und kaum zu glauben, nahezu leer.



Sonntags startete der Tag mit einer Rundfahrt auf der Hauptinsel. Wir kamen weiter nach Jhungtun, wo die zweite Windfarm von Taiwan 2001 errichtet wurde. Weiter ging es dann auf die nächste Insel Baishayu, wo wir uns laut Reiseführer einen bekannten Baum angesehen haben.




Über die Penghu Great Bridge ging es dann auf Siyu, wo wir durch eine kleine Ortschaft inspezierten und dann aber wieder kehrt machten und auf die Hauptinseln zurückfuhren.

Dort angelangt, es war schon nach 12, ging es auf den Aiman Beach, welcher der längste Strand der Insel, mit einer Länger von 3000m, ist. Das Baden und relaxen war dort auch wieder recht schön, aber wie schon am ersten Tag, zum Glück wieder fast keine Leute.



Da wir aber noch mehr von der Insel sehen wollten ging es weiter auf den Shihili Beach. Dieser war wiedereinmal fast menschenleer, doch im klaren Wasser zu sehen, bei Fischen äußerst beliebt. Wir sahen neben uns im Meer einen Kugelfisch und Fischschwärme aus dem Wasser springen. Das war einmal ganz etwas anderes.



Bei der Heimfahrt sahen wir uns den Fongguei Cave an, der bekannte für seine Geräusche, die von den Wellen ausgelöst werden, ist. Leider hat uns dafür die Feinabstimmung in der Ohren gefehlt.



Naja, danach ging es ab ins Hotel, eine letzte Dusche und leider wartete der Flieger schon wieder auf uns. Schade, denn uns hat es auf Penghu sehr gut gefallen und es war ein super, aber wie immer zu kurzes, Wochenende.


Eindrücke: Wieder einmal stellten wir fest, dass die Taiwanesen sehr besorgt und gastfreundlich sind. Die Hotelinhaber organisierten extra für uns einen Freund, der Englisch sprechen und verstehen konnte. Sie brachten uns überall mit dem Auto hin und zahlten uns (war nicht im Preis enthalten) oft Essen und Trinken. Das Hotel selbst befand sich in einer Art "Siedlung", die mehrere Freunde gemeinsam aufgebaut haben. Jede Familie besitz also ein Haus mit Gästezimmern. Alles war sehr neu (vor 1.5 Jahren gebaut). Weiters ist uns aufgefallen, dass in Taiwan alles sehr kompliziert ist für Touristen. Wir wollten unbedingt für den zweiten Tag Mopeds für die Selbsterkundung der Insel ausborgen. Dies stellte sich aber als sehr kompliziert heraus, da wir einen taiwanesischen Führerschein benötigten (wir sind nun schon 3 mal mit Mopeds gefahren und noch nie gab es ein Problem). Es klappte dann auch, nachdem uns unser Studienassistent, der nicht auf der Insel mitwar, ein Fax mit der Haftung schickte. Kurz vorm Abflug wurden wir noch mit einem Kaktuseis von unseren Hotelmanagern versorgt und dann bis zum Check-In begleitet.

Liebe Grüße

28. August 2009

Nach der ersten Prüfung am Vormittag stand dann am Nachmittag der Besuch des Kaohsiung Museum of History am Programm. Danach ging es ab in das wohlverdiente Wochende, welches mit einem Kickerl + Baden am Strand startete.

Donnerstag, 27. August 2009

27. August 2009

Heute hatten wir einen Field Trip zur China Shipbuilding Corporation, welche einer der größten Schiffshersteller weltweit ist, mit einem der größten Trockendecks. Alles in allem sehr groß und recht imposant. Die Herstellung eines Schiffes dauert dort ca. 10 Monate und davor die Verhandlungen mit einem Kunden ca. 1 Jahr.






Abends besuchten wir ein das Spiel Taiwan gegen Nordkorea des East Asian Football Championship. War ganz interessant so ein Spiel einmal zu sehen. Man erkennt aber, dass der Fußball in Asien keinen hohen Stellenwert hat. Wenn man dieses Spiel gesehen hat, dann besteht zweifelsfrei wieder Hoffnung für das österreichische Nationalteam.




Mittwoch, 26. August 2009

26. August 2009

Heute stand nach der Uni Kultur auf dem Programm. Wir fuhren nach Foguangshan, wo das größte und reichste buddhistische Zentrum von Taiwan beherbergt ist. Dort bekamen wir witzigerweise eine Führungen (siehe Bilder) von einem Mönch der vom Bezirk Melk stammt und zum Buddhismus konvertiert ist und nun in diesem Kloster lebt. Mal ganz nett, in Taiwan Infos in österreichischer Mundart zu bekommen.

Diese Buddahstatue ist schon von Weitem ersichtlich, da sie 36m hoch ist.



Hier sieht man den über 30.000 Menschen fassenden Vorplatz und die Haupthalle.



Wir hatten Glück und sahen buddhistische Mönche beim Abendgebet.



Eine vergoldete Buddahstatue im Inneren der Haupthalle.



Wir haben gedacht Taiwan sieht man an jeder Ecke einen Bonsai, jedoch falsch gedacht. Das war nahezu der erste größere den wir bisher gesehen haben.

Dienstag, 25. August 2009

24. August 2009















Heute Nachmittag hatten wir von der Uni aus einen Field Trip zum Southern Taiwan Science Park. Dieser ist wie eine kleine Stadt d.h. es gibt dort Wohnungen für 5000 Arbeitnehmer, sowie Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbad, Sportplätze, Einkaufsstätten, etc.
Insgesamt arbeiten in diesem Park mehr als 50.000 Personen und es sind international bekannte Unternehmen, wie 3M und taiwanesische Unternehmen angesiedelt. Die Hauptbereiche liegen bei der Herstellung und R&D von LCD, TFT, Biotechnolgie.





















Heute Abend haben wir einen weiteren Nightmarket in Kaohsiung besucht. Dieser hat uns besser gefallen wie der Erste, da er nicht so touristisch ausgerichtet war. In diesem herrschte ein großes Gedränge und wir bummelten durch diesen und aßen so eine Art Grillteller, dass wir voller Erstaunen wieder mit dem gewohnten Werkzeug, sprich Messer und Gabel, zu uns nehmen konnten.



Montag, 24. August 2009

24. August 2009

Nachdem wir uns nun mittlerweile schon über eine Woche in Kaohsiung verweilen, finden wir uns auch in der Stadt schon problemlos zurecht. Das nahmen wir zum Anlass um zum Tuntex Sky Tower zu fahren und dort die Stadt von oben zu sehen. Dieser Wolkenkratzer ist das zweithöchste Gebäude von Taiwan und immerhin noch auf Platz 17 weltweit mit einer Höhe von 378m (inkl. Antenne).






Hier nun einige Fotos mit der fantastischen Aussicht über die Stadt mit ein paar Beschreibungen.



die Hafeneinfahrt, zwischen Hafeneinfahrt und dem Berg liegt unsere Uni und der Love River (vorige Woche im Blog beschrieben) ist auch zu sehen


Hafeneinfahrt und Teil des Hafens von Kaohsiung, welcher der Größte von Taiwan ist und zu den 10 größten Containerhäfen der Welt zählt



Blick in über die Stadt



am Rand die zweite Hafeneinfahrt

Sonntag, 23. August 2009

Wochenende im Nationalpark Kenting (22. & 23. August)

Dieses Wochende haben wir den Nationalpark in Kenting besucht, welcher ganz im Süden der Taiwans liegt.

Der Ausflug war zwar nett, aber anders wie wir uns diesen vorgestellt hatten. Nach der Ankunft in einem traditionellen taiwanesischen Hotel liehen wir uns für 24 Stunden Scooter aus und gingen Mittagessen. Das Hotel war recht nett, aber doch anders wie wir es gewohnt sind.





Danach lautetet
das Motto: ab ans Meer. Die erste Station lautete Schnorcheln, gefolgt von Banana Boot. Die Taiwanesen sind sehr auf Sicherheit bedacht, was sich darin äußerte, dass wir einen Neoprenanzug zum Schnorcheln und zusätzlich einen Helm zum Banana Boot fahren tragen mussten. Nach diesem Zwischenstopp ging es dann wirklich an den Strand von Kenting. Dieser erinnerte uns an einen Touristenstrand, wie man ihn von Griechenland, Spanien, Italien, etc. kennt.




Abends war ein recht gewöhnungsbedürftiges BBQ (außer Toastbrot k
eine Beilagen) und anschließendes Bummeln und Fortgehen in Kenting angesagt. Kenting ist sehr touristisch ausgerichtet, viele Taiwanesen machen dort Urlaub, was sich in einer großen Anzahl an Shops, Ständen und Bars zeigt.



Am nächsten morgen (23. August) ging es zuerst die Scooter zurückbringen und dann in den Nationalpark. Diesen Ausflung haben sich alle von uns
komplett anders vorgestellt. Wir waren nicht im Nationalpark die Landschaft, Tiere und Pflanzen zu sehen, sondern machten mit einem Jeep eine Action Rundfahrt auf einer speziell dafür ausgelegten Strecke. Das heißt bergauf, bergab und voll durchs Wasser --> eine Achterbahnfahrt ist ein Sch**** dagegen.



Der Nachmittag war dagegen recht gemütlich und sehr interessant. Wir besuchten nämlich das Aqua Museum, welches mit einer großen Anzahl und teils riesigen Becken aufwartete, wo es von Rochen, Walen bis Pinguinen nahezu alles zu sehen gab, was man aus dem Fernsehen kennt.


Nun sind wir nach wieder im Hotel angekommen und lassen das interessant/actionreiche Wochenende ausklingen.

Gute Nacht!